Zusammenarbeit mit Notar und Kanzlei
Vollständig „verlassen" dürfen Sie sich nicht — ein zulässiger Rückgriff ist aber unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Der Notar ist selbst sujeto obligado (Art. 2.1 n) Ley 10/2010) und kann damit „Dritter" im Sinne von Art. 8 sein. Der Makler kann unter den dort genannten Voraussetzungen auf dessen CDD-Maßnahmen zurückgreifen, nicht jedoch auf das laufende Monitoring. Eine bloße Notarbestätigung, eine Ausweiskopie oder ein Häkchen „vom Notar geprüft" erfüllt Art. 8 nicht automatisch — es braucht die unten genannten formalen Voraussetzungen.
Der spanische Notar ist nach Art. 2.1 n) Ley 10/2010 sujeto obligado. Für den Rückgriff auf seine CDD gilt:
Rechtsgrundlage: Ley 10/2010, Art. 2.1 l) und n), Art. 8; Real Decreto 304/2014, Art. 13
Praxis-Tipp: Tauschen Sie sich mit dem Notar ab, aber führen Sie Ihre eigene Akte.
Bei der Erstellung dieser FAQ wurden KI-gestützte Werkzeuge eingesetzt; die Inhalte wurden anschließend redaktionell geprüft und fachlich freigegeben durch das Doxario-Redaktionsteam. Sie geben den allgemeinen Rechtsstand zum angegebenen Prüfdatum wieder und stellen keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung dar. Für die Beurteilung Ihres konkreten Falls — insbesondere bei komplexen Strukturen (Offshore, Trusts, Stiftungen, Erbengemeinschaften) oder bei Unsicherheit über neue EU-Vorgaben — empfehlen wir die Rücksprache mit einem auf spanisches Geldwäscherecht spezialisierten Rechtsanwalt und, bei steuerlichen Fragen, einem Steuerberater. Doxario ist eine Deal-Management- und Compliance-Plattform für Immobilienmakler in Spanien, betrieben von Blue Pepper S.L.; wir haben damit ein wirtschaftliches Interesse an den in diesen FAQ beschriebenen Lösungen. Doxario übernimmt keine Haftung für Entscheidungen, die allein auf Grundlage dieser FAQ getroffen werden.
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